Drei Rotorenblätter für 200'000 Menschen
Die «NZZ» berichtete, dass mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen sind. Beide Länder sind von den Fluten stark betroffen. Am stärksten betroffen ist die Region in der Nähe der Flüsse Shire und Sambesi im zentralen Mosambik. Enorme Regenmengen im malawischen Hochland führten zu Überflutungen bis zur Mündung in den Indischen Ozean. Laut dem deutschen «Tagesspiegel» hat in Mosambik der Fluss Licungo die wichtigste Nord-Süd-Strassenverbindung abgeschnitten.
«Mercy Air» berichtet, dass mehr als 200'000 Menschen vor den Wassermassen auf der Flucht sind. «Hunderte Hütten sind komplett zerstört und die Ernte für das kommende Jahr ist stark gefährdet», wird die Lage aus dem betroffenen Gebiet in einem Rundschreiben geschildert. Weitere Niederschläge könnten die Zahl der Opfer weiter ansteigen lassen. Deshalb sei die Crew im Dauereinsatz und fliege Hilfe aus der Luft in entlegene Gebiete ein und evakuiere Menschen.
Datum: 31.01.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet