«Athletes in Action» feiert am Wochende

Das Athletes in Action Team
AiA arbeitet auch im Breitensport. Zum Beispiel mit einem Fussball-Camp in Tenero, ...
... polysportiv im Engadin ...
... und mit verschiedenen Surfcamps.

«Athletes in Action» (AiA) feierte sein 20 jähriges Jubiläum. Heute ist die christliche Sportlerorganisation nicht mehr wegzudenken. Diverse Sportler nehmen inzwischen die geistlichen Dienste dieser Organisation in Anspruch.

Exakt ein Jahr alt war Athletes in Action als der heutige Leiter Thomas Zindel zu dieser Organisation von Campus für Christus stiess. Dies war 1986, Zindel ist damit 19 Jahre dabei – oder für geneigte Sportstatistiker: während 95 Prozent des Bestehens dieser Organisation. Gegründet wurde die Organisation ein Jahr früher, im Mai 1985, durch Bündner Conrad Jost.

Von Anfang an hätten sich sehr viele Mitarbeiter ehrenamtlich für die Bewegung engagiert; in einer Zeit, «als Sport und Glaube von der Christenheit noch nicht zusammengebracht wurden». Die Schweizer Meister Kurt Hürst (10'000-m-Lauf) und Franz Meier (110 Meter Hürden) sowie der mehrfache Kunstrad-Weltmeister Markus Maggi seien damals die Pioniere gewesen; alles Sportler, die sich als Christen geoutet hatten. Heute schliesst sich für Zindel ein Kreis: «Damals sah man auf Bildern, wie Carl Lewis nach dem Zieleinlauf niederkniete. Heute, im Jahr 2005 sieht man, wie der kenianische Sieger des Zürcher Marathon nach dem Zieleinlauf 20 Sekunden niederkniet, die Hände faltet und betet.»

Mehr Druck

In der Arbeit habe sich vieles verändert. «Der Glaube an Jesus Christus und die geistliche Vorbereitung ist für Sportler relevanter geworden», stellt Zindel fest, der schon mehrfach das olympische Team an die Spiele begleitet hat. «Der Sport ist sehr professionell geworden. Der Erfolgsdruck und die Erwartungen werden grösser. Es wird mehr investiert. Die Seelsorge ist darum für die Verantwortlichen wichtiger geworden.» Auch die christlichen Gemeinden hätten gemerkt, dass es Auswirkungen hat, wenn jemand im Sport Erfahrungen mit dem Glauben macht. «Das sind ja nicht zwei paar Schuhe, sondern diese beiden Komponenten laufen miteinander.»

Meilenstein und schmerzliche Momente

Ein Meilenstein für den Mann aus Meilen war die Ski-WM 2003. «Wir waren Partner des Veranstalters. Unsere Dienstleistungen konnten wir Athleten und Fans anbieten, was auch genutzt wurde.» Früher habe man sich fast selber einladen müssen, heute werde man angefragt. Jene WM wünscht er sich in dieser Hinsicht als einen Anfang. Mit dem gleichen Partnerkonzept wolle man auch an der Fussball-EM 2008 in der Schweiz und Österreich für die Menschen da sein.

«Noch mehr berührt es mich, wenn Sportler Gott kennenlernen und dadurch eine neue Perspektive gewinnen; wenn ich erlebe, dass Menschen den liebenden Gott erleben und dass sie durch Jesus Christus diese Liebe erfahren. Für mich ist das die stärkste Kraft in dieser leistungsorientierten Gesellschaft.»

Misserfolge sieht Thomas Zindel keine in der 20jährigen Geschichte. «Bei Gott dient alles zum Guten.» Schmerzliche Momente gab es freilich schon. «Ich musste lernen, mit Ablehnung umzugehen. Ablehnung gehört zu meiner Arbeit. Die Einladung zu Jesus ist immer freiwillig. Der einzelne ist vielleicht in einer anderen Lebensphase und noch nicht bereit für diese Begegnung. Damit muss ich mich immer wieder ausseinandersetzen.» Schmerzlich sei es auch, Athleten zerbrechen zu sehen. «Sport ist eine Gabe Gottes. Wenn sich aber jemand darin verbeisst, sein Potential blockiert und womöglich zerbricht, das tut dann weh.»

Reload für UNO-Jahr

Die Sportlerbibelschule besteht nun schon vier Jahre und hat zur Zeit rund 40 Teilnehmer. Darüberhinaus arbeitet AiA nun an einem speziellen Angebot für die Sportverbände. Nicht weniger als 81 gäbe es von denen in der Schweiz, mit 27'000 angeschlossenen Vereinen. «Diesen bieten wir nun die Internetseelsorge an und hoffen, dass sie uns für diese Dienstleistung einen Link auf ihren Internetseiten setzen.» Das Programm heisst und «ist unser Beitrag zum UNO-Sportjahr 2005.» Und zwar zusammen mit «Sportler ruft Sportler» (SRS), der anderen christlichen Sportlerorgansation in der Schweiz.

Die Feier

Doch nun wird gefeiert. Das 20 Jahre Jubiläum wird im Gästezentrum St. Chrischona, Chrischonarain 200 in 4126 Bettingen zelebriert, siehe auch www.athletes.ch/anlaesse/Jubilaeum-05-Details.php

Kurzentschlossene können morgen Sonntag, 10. April, ab 13:45 Uhr ins Programm einsteigen: Gospelsongs von Nu-Company, Interviews mit Jacqueline Walcher-Schneider und Ursula Bruhin, Ansprachen mit SRS-Leiter Jean-Bernhard Berger und Video-Clips und so weiter.

Weiterführende Links:
www.athletes.ch
www.neustarten.ch

Datum: 08.04.2005
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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